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Vorteile einer GmbH & Co KG

Die GmbH & Co KG ist eine Sonderform der Kommanditgesellschaft (KG), bei der die Stellung des unbeschränkt haftenden Komplementärs von einer GmbH eingenommen wird. Die übrigen Gesellschafter (Kommanditisten) haften für Schulden der GmbH & Co KG nur beschränkt.

Für eine GmbH & Co KG spricht:

Haftungsbeschränkung: Die Komplementär-GmbH haftet mit ihrem Vermögen unbeschränkt. Im Gegensatz dazu haftet eine natürliche Person als Komplementär mit dem gesamten betrieblichen und privaten Vermögen. Die Kommanditisten haften nur bis zur Höhe ihrer Hafteinlage.

Absetzbarkeit der Anschaffungskosten: Wird ein KG-Anteil gekauft, können die erworbenen stillen Reserven und der Firmenwert sowie allfällige Fremdfinanzierungszinsen steuerlich vom Erwerber abgesetzt werden. Beim Kauf eines GmbH-Anteils kann dieser Effekt nur umständlich durch Dazwischenschaltung einer Käufer-GmbH mit nachfolgender Gruppenbildung (teilweise) erreicht werden.

Umfassendere Verlustverwertungsmöglichkeiten: Aufgrund der steuerlichen Transparenz der GmbH & Co KG werden ihre Einkünfte bei ihren Gesellschaftern versteuert. Ist die Komplementär-GmbH am KG-Vermögen nicht beteiligt, sondern nur reine Arbeitsgesellschafterin, sind den Kommanditisten 100% der KG-Einkünfte zuzurechnen. Kommanditisten als natürliche Personen können ihre Verlustanteile mit ihren übrigen Einkünften (z.B. aus Vermietung, Dienstverhältnis etc.) verrechnen und damit ihre Steuerbelastung senken. Noch nicht verwertete Verlustvorträge sind auch nach Beendigung der KG mit positiven Einkünften verrechenbar. Im Vergleich dazu sind GmbH-Verluste in der GmbH "gefangen": Sie sind nur mit GmbH-Gewinnen ausgleichsfähig und gehen bei wesentlichen Umstrukturierungen oder Auflösung der GmbH für immer verloren. Einziger Haken bei der KG: Bei Ausscheiden (auch zwangsweise z.B. durch Konkurs!) aus der KG muss der Kommanditist, insoweit seine Verlustanteile und Entnahmen seine Einlage übersteigen, diesen Betrag nachversteuern.

Gewinnfreibetrag und Übertragung stiller Reserven bei natürlichen Personen als Gesellschafter: Seit 2010 kann der steuerpflichtige KG-Gewinn um mindestens € 3.900 (Grundfreibetrag), bei entsprechender Investitionstätigkeit um bis zu € 100.000 reduziert werden, wobei es bei freiwilligem Ausscheiden der Wirtschaftsgüter vor Ablauf von 4 Jahren zu einer Nachversteuerung des Freibetrages kommt. Die Veräußerungsgewinnbesteuerung kann bei entsprechenden Neuinvestitionen aufgeschoben und dadurch ein Zinsvorteil erreicht werden. All diese Begünstigungen stehen einer GmbH (auch im Falle der Kommanditistenstellung) nicht offen.


20.10.2010 © copyright LBG Österreich




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